Wie Selbständige sinnvoll für das Alter vorsorgen

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Wie Selbständige sinnvoll für das Alter vorsorgen

Schreibtisch mit Steuerunterlagen

Selbstständige sind in besonderem Maße von Altersarmut bedroht. Dabei gibt es viele Möglichkeiten, das zu ändern.

Im Koalitionsvertrag zwischen Union und SPD steht es schwarz auf weiß: Um den sozialen Schutz von Selbstständigen zu verbessern, soll eine „gründerfreundlich ausgestaltete Altersvorsorgepflicht“ eingeführt werden. Auch wenn es aktuell noch nicht umgesetzt ist, ist der Hintergrund doch klar: Viele Selbstständige und Freiberufler tun zu wenig für die eigene Altersvorsorge.

Insofern ist es gut und richtig, wenn sich die Politik dieses Themas annimmt. Ob dafür allerdings eine gesetzliche Regelung allein der richtige Weg ist, darf bezweifelt werden. Denn eine standardisierte staatliche Altersvorsorge wird den individuellen Bedürfnissen der Selbständigen und Freiberufler in der Regel nicht gerecht. Besser ist es, Eigeninitiative zu ergreifen und sich entsprechend professionell beraten zu lassen.

Denn das Thema geht viele an.  Viele Selbstständige verfügen über wenige bis gar keine finanziellen Rücklagen.

Auf Grundsicherung angewiesen

Nur die wenigsten zahlen regelmäßig in die gesetzliche Rentenversicherung ein oder sind über ein berufsständisches Versorgungswerk abgesichert. Die Folge: Schon heute sind viele Selbstständige im Alter auf die Grundsicherung des Staates angewiesen. Insofern erscheint das Vorhaben der Regierungskoalition eine logische Konsequenz. Doch wie auch immer das Modell der Alterssicherung für Selbstständige aussieht: Es ist nicht gewährleistet, dass das Geld im Alter wirklich reicht.

Viel wichtiger ist es stattdessen, auf die individuelle Situation des Einzelnen einzugehen und dann mit Hilfe einer umfassenden Finanzplanung die Weichen richtig zu stellen. Tatsächlich ist es so, dass Selbstständige eine Vielzahl an Möglichkeiten haben, für das Alter vorzusorgen.

Versorgungswerk-Leistungen unter die Lupe nehmen

Interessant ist auch die Frage, wo Freiberufler und Selbstständige investieren sollten – zum Beispiel sicherheitsorientiert oder eher am Aktienmarkt. Bei solchen Fragestellungen rückt der umfassende Blick auf die Einkommens- und Vermögensverhältnisse, das Anlageziel sowie die Risikoeinstellung des Einzelnen in den Mittelpunkt. Ein Aspekt, bei dem wir als professionelle Finanzplaner wichtige Hilfestellung leisten können. Das gilt auch für die Frage, ob das, was diese Berufsgruppe in ihr berufsständisches Versorgungswerk einzahlt, ausreichend ist. Oder welche sonstigen Vorkehrungen – wie etwa eine Berufsunfähigkeitsversicherung – sie treffen sollten.

Mal schauen wie der Staat die geplante Altersvorsorgeverpflichtung ausgestaltet.  Aber ausreichend ist das nicht. Schließlich haben Selbstständige und Freiberufler oft ganz andere Bedürfnisse als Festangestellte. Eine über eine solche Pflichtvorsorge hinausgehende und individuelle Finanzplanung ist deshalb gerade bei Freiberuflern unerlässlich.

Wir zeigen in der Beratung Möglichkeiten und Risiken auf, die Selbständige und Freiberufler haben. Sinnvoll ist bedarfsgerecht einen Finanzplan zu erarbeiten, der die größten Risiken absichert und unter Einbeziehung des vorhandenen Vermögens und der persönlichen Lebenssituation auch eine ausreichende Rente im Alter ermöglicht.

 

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